Ich bekomme schon seit einiger Zeit sehr viele Nachfragen bezüglich meiner eingesetzten Audiotechnik und insofern schreib ich hier jetzt mal ein paar Dinge, die den Interessierten unter Euch eventuell ein wenig weiterhelfen könnten.
- 1 x iMac 27″ i7
- 1 x Macbook Air 11″
- 1 x Edirol R-44 4-Channel Compact Portable Field Recorder
- 1 x PreSonus Firestudio Project Firewire
- 1 x Echo AudioFire 2 Firewire
- 1 x ESI U24 XL USB
- 1 x Behringer MDX4600 Multicom Pro
- 3 x Beyerdynamic DT 297 PV 80Ohm Hoer Sprech Kombi
- 1 x Samson C-que8 4-Kanal Headphone Amp
- 1 x Palmer PLI-03 Line Isolation Box
Software: Hindenburg, Levelator, Nicecast, Skype, Soundboard
Zu Beginn habe ich einfach die Beyerdynamic-Headsets in den Edirol gesteckt, mit einem Billig-Behringer-Kopfhörerverstärker verbunden und losgepodcastet. Das klappte vorerst auch recht gut; der R-44 hat schöne Mikrofonvorverstärker und ist an sich auch ein ziemlich guter, allerdings auch etwas überteuerter 4-Spur-Fieldrecorder. Mit der Zeit kam das Bedürfnis nach Kompression, Livesendungen inkl. Skypekonferenzen und somit auch nach Routing bzw. Mixingmöglichkeiten hinzu. Um dies alles zu realisieren, kommen nun die erwähnten Audiointerfaces zum Einsatz, die mir ermöglichen, unterschiedliche Mixes an die verschiedenen Empfänger (Stream, Moderatoren / Gesprächspartner, “Studiomix” etc.) zu senden, mehrspurig am Computer aufzunehmen und das ganze auch noch schön klingen (d.h. komprimiert und limitiert) zu lassen.
Die Suche nach Optimierungsmöglichkeiten ist noch lange nicht abgeschlossen und insofern bin ich für Anregungen aber natürlich auch für Fragen in den Kommentaren immer dankbar.
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Nicht professionell? Bei uns steht lediglich ein Zoom H2 auf dem Tisch. Den Rest erledigt Audacity.
Hehe, ja, das Equipment ist schon okay, ich meinte mit “nicht professionell” eher meine eigene Kompetenz, wenn es um Audiorecording und seine vielen Tücken geht.
Moin Nicolas!
Das sieht mir aber schwer nach semiprofesionallem Equipment aus – allein die Headsets erzeugen leichte Neidgefühle bei mir.
Bezüglich der Transportmöglichkeiten habe ich ganz gute Erfahrungen mit den Sachen von(ACHTUNG WERBUNG) DAP Audio gemacht. Hier gibt’s eine kleine Übersicht: http://www.highlite.nl/highlite/silver.econtent/catalog/highlite/entertainment_products/dap_audio/bags_cases
Leider müsste man es ausprobieren um zu schauen, wie was passen würde. Und das dürfte das eigentliche Problem sein, denn wo gibt’s sowas in der Auslage?
Cheers,
M.
@matthias: danke für den link!
so richtige audiocases sind mir meist zu hart, schwer und unhandlich, um sie irgendwie dauernd im zug oder flugzeug umher zu wuchten. momentan hab ich so ne mittelgroße north-face-tasche, aber das ding ist mir ein wenig zu ungepolstert. wahrscheinlich fänd ich es am ende auch besser, das zeug auf dem rücken zu tragen….hmhm..schwierig, schwierig…
Kann ich gut verstehen! Ich würde auch lieber Softbags nutzen. Ich hatte übrigens mal eine von Reloop, die auch recht große Softbags machen, z.B. das Record Bag Superior.
Hier der Hersteller-Link: http://www.reloopdj.com/index.php/cat/66
und noch mal ein (Affiliate-) Link mit Preisen: http://www.elevator.de/index.php/cat/c883_Cases—Bags-Equipment-Bags.html
Die Sachen gibt’s teilweise aber auch via Amazon.
Die Dinger sind sicher auch nicht das ideale, aber besser (oder umfangreicher) gepolstert als die übrlichen Bags von North Face, Vaude und Co. sind sie allemal.
Dieser Reloop-Trolley sieht eigentlich ganz passend aus. Vielleicht probiere ich den mal aus. Danke, nochmal!
Gern!
Weiter so mit dem Podcast, ist bereits eine feste Größe in meinem Podcatcher!
Cheers.
Hi Nicolas,
zunächst einmal auch für diesen Podcast meine Gratulation. Neben den Elementarfragen und Mikrodilettanten gehört nun auch dieser Cast zu meinem absoluten Pflichtprogramm.
Was evtl. eine Möglichkeit der Tasche wäre: http://www.kata-bags.com
Kata stellt qualitativ hochwertige Taschen und Rucksäcke für Foto-, Audio-, und Video-Produktionen her. Preislich sicher nicht ganz unten, dafür qualitativ ziemlich weit oben anzusiedeln.
Ansonsten haben Lowepro & Co. aus dem Photobereich bestimmt verwendbare Taschen, die auch Handgepäck-tauglich sind.
Gruß, Hendrik
Puh, Audiokram ist ja mal richtig schweineteuer, alleine deine “mobile Ausrüstung” hat ja schon ordentlich Kohle gekostet.
Was mich interessieren würde: Wenn du heute noch mal von vorne anfangen würdest, wären das trotzdem genauso viele Geräte? Wie verteilst du die verschiedenen Signale wohin? Ist das alles digital? Ist der Edirol soviel besser als das Zoom R24, dass sich die 300 Euro mehr lohnen?
Einziges Einsparpotential sehe ich übrigens bei den Kopfhörervorverstärkern, die gibt es auch für 20 € – zum Abhören muss die Qualität ja nicht astrein sein. Bei den Hörsprechgarnituren würde ich immer die 80 Ohm Varianten nehmen – die haben schneller mehr Volumen. Das macht theoretisch zwar das Signal ein bisschen unsauberer, aber das ist beim Podcasten vernachlässigbar.
Wenn ich heute neu anfangen würde, säh das alles wahrscheinlich anders aus, aber ich glaube, wir verpodcasten die Fragen demnächst mal lieber.
EDIT: das mit den 250 Ohm war nur’n Tippfehler.
[...] immer mal wieder Fragen bezüglich des Setups. An vielen anderen Stellen (z.B. hier, hier, hier, hier und hier) ist ja auch schon was dazu gepostet worden – und dann sicher schon einiges [...]
[...] immer mal wieder Fragen bezüglich des Setups. An vielen anderen Stellen (z.B. hier, hier, hier, hier und hier) ist ja auch schon was dazu gepostet worden – und dann sicher schon einiges [...]
Ich überlege gerade auf Hindenburg zu wechseln. Benutze aber den Noise Gate Effekt von GarageBand. Hat Hindenburg das auch?
[...] is caring – ich hab ja auch genügend Tipps per Kommentar (danke @monoxyd), Mail (danke @nsemak) und aus anderen Blogbeiträgen (danke @holgi, @philipbanse, @timpritlove) erhalten. Zeit für mich [...]
[...] is caring – ich hab ja auch genügend Tipps per Kommentar (danke @monoxyd), Mail (danke @nsemak) und aus anderen Blogbeiträgen (danke @holgi, @philipbanse, @timpritlove) erhalten. Zeit für [...]